
Ist dies wieder DER Braai mit dem Mais?” So fragten einige Kinder ihre Eltern, als die Einladung zum Braai von der Gemeindefarm angekündigt wurde. Und genau das ist es – DER Braai mit dem Mais. Schon beim Ankommen begrüßen ein das lodernde Feuer aus den Feuertrommeln und eine Lichterkette lädt ein zum fröhlichen Zusammensein.
In der Scheune von Familie Rudolf und Liesel Koch können sich die Kinder barfuß in einem Anhänger voller Maiskörner austoben, bis die Eltern sie am späten Abend widerwillig aus dem Anhänger ins Auto nach Hause zwingen müssen. Gerade genug Zeit lassen sich die Kinder das herrlich gebratene Fleisch mit frischen Brötchen zu verputzen. Dann ging es wieder ab in den Anhänger. Auch wenn die Zehen nach Omas Meinung schon fast abgefroren sind, spüren diese Zwerge beim Spielen im Mais keine Kälte. Sogar einige Papas, ein Opa und Jugendliche haben sich diesen Spaß im Maisanhänger nicht entgehen lassen.
Aber nicht nur die Kinder, sondern alle, die bei diesem Braai zugegen sind, genießen diesen Abend. Junge Männer stehen um die Feuertrommeln und prüfen Stück für Stück, ob die köstlichen Rippchen schon genug gegart sind, und so manch ein älterer Herr schaut kurz nach und überprüft beim Abschmecken, ob genug gewürzt wurde. Und die Damen haben den Vorteil, dass ihnen diese Rippchen serviert werden. Das herrliche Steak, die Wurst und vielen Beilagen von Salat, saure Gurken und Brötchen haben schnell jeden Bauch zum Platzen gefüllt.
Nach einer Lichtbild Vorführung von allen Fakten über das Verlaufen und Verwalten von dem Zuckerrohr auf der Gemeindefarm wussten alle die Gnade Gottes so wie das Verlesen von auserwählten Versen aus Psalm 50 von Pastor K. Böhmer zu schätzen. Mit dem Hinweis „Gott redet mit uns” hielt Pastor Karl Böhmer die Abendandacht. Der Gesang „O Gott, von dem wir alles haben” erklang mit innigem Dank durch die Scheune zu Gottes Ehre.
So Gott will, sollen in diesem Jahr 2025 über drei Tage hinweg 3.500 Tonnen geerntet werden – an die 1.000 Tonnen pro Tag. Das Zuckerrohr soll am 31. Juli abgebrannt und vom 4. bis 7. August mit 6 bis 8 Lastern an die Zuckermühle geliefert werden. Einige Ländereien sollen neu bepflanzt werden. Überwiegend mit der N12-Variation.
Die Gemeinde dankt allen, die auch hinter den Kulissen so viel Arbeit bei der Gemeindefarm beigetragen haben. Den Landwirten wird für den ausführlichen Vortrag, für Speis und Trank und Familie Koch für den so geselligen Abend in ihrer Scheune von Pastor Karl Böhmer gedankt.
Jetzt haben die jungen Eltern die Aufgabe, ihren Kindern geduldig Woche für Woche zu erklären, dass DER Braai mit dem Mais nicht in der nächsten und auch nicht in der übernächsten Woche stattfindet, sondern erst, wenn wir wieder Weihnachten und Ostern gefeiert haben.