Predigt zum 3. Sonntag n. Trinitatis (Das Wort der Versöhnung), den 28. Juni 2020
Christusgemeinde Kirchdorf
Hes. 18,1-4.25-32 I.i.
1 Und des HERRN Wort geschah zu mir: 2 Was habt ihr unter euch im Lande Israels für ein Sprichwort: »Die Väter haben saure Trauben gegessen, aber den Kindern sind die Zähne davon stumpf geworden«? 3 So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: Dies Sprichwort soll nicht mehr unter euch umgehen in Israel. 4 Denn siehe, alle Menschen gehören mir; die Väter gehören mir so gut wie die Söhne; jeder, der sündigt, soll sterben. […]
25 Und doch sagt ihr: »Der Herr handelt nicht recht.« So höret nun, ihr vom Hause Israel: Handle denn ich unrecht? Ist’s nicht vielmehr so, dass ihr unrecht handelt? 26 Denn wenn der Gerechte sich abkehrt von seiner Gerechtigkeit und tut Unrecht, so muss er sterben; um seines Unrechts willen, das er getan hat, muss er sterben. 27 Wenn sich dagegen der Ungerechte abkehrt von seiner Ungerechtigkeit, die er getan hat, und übt nun Recht und Gerechtigkeit, der wird sein Leben erhalten. 28 Denn weil er es gesehen und sich bekehrt hat von allen seinen Übertretungen, die er begangen hat, so soll er leben und nicht sterben. 29 Und doch sprechen die vom Hause Israel: »Der Herr handelt nicht recht.« Sollte ich unrecht handeln, Haus Israel? Ist es nicht vielmehr so, dass ihr unrecht handelt? 30 Darum will ich euch richten, ihr vom Hause Israel, einen jeden nach seinem Weg, spricht Gott der HERR. Kehrt um und kehrt euch ab von allen euren Übertretungen, damit ihr nicht durch sie in Schuld fallt.
31 Werft von euch alle eure Übertretungen, die ihr begangen habt, und macht euch ein neues Herz und einen neuen Geist. Denn warum wollt ihr sterben, ihr vom Haus Israel? 32 Denn ich habe kein Gefallen am Tod des Sterbenden, spricht Gott der HERR. Darum bekehrt euch, so werdet ihr leben.
Im Namen Jesu. Amen.
Der Richter will, dass der Schuldige es kapiert; der Lehrer hofft, dass der Schüler es begreift; Eltern sehnen sich danach, dass die Kinder es lernen: Taten haben Folgen. So besagt es Newtons drittes Gesetz, so lehren es auch die Selbsthilfe-Gurus, so besagt es auch die Hindu-Lehre der Karma. Taten haben Folgen. Auch der Apostel Paulus lehrt: „Was der Mensch sät, wird er auch ernten.“ (Gal. 6,7) Wenn ich einen Tennisball gegen eine Fensterscheibe werfe, springt er mir entweder entgegen, oder die Scheibe bricht. Taten haben Folgen.
Ja, sagt Gottes Volk, das ist wahr. Taten haben Folgen. Aber das gilt nicht nur für eine Generation, sondern gilt auch über Generationen hinweg. Deshalb gilt das Sprichwort: »Die Väter haben saure Trauben gegessen, aber den Kindern sind die Zähne davon stumpf geworden«. Das bedeutet ganz einfach, eine Generation leidet unter den Untaten der vorherigen. Generationensünde nennt man das manchmal; dass sich Strafe und Fluch von einer Generation zur andern vererben. Dass man für das bezahlt, was die Väter falsch gemacht haben. Gottes Volk sagt hier sarkastisch: „Unsere Eltern haben gesündigt, ja, und nun werden wir bestraft. Vielen Dank auch.“ Wenn der Herr nun sein Volk fragt: „Was ist das für ein Sprichwort, das ihr da habt,“ dann will er nicht, dass sie es ihm erklären, sondern er fordert sie heraus: Was soll das? Was soll das heißen? So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: Dies Sprichwort soll nicht mehr unter euch umgehen in Israel.
Aber Moment mal! An dem, was sie sagen, ist doch was dran?! Gottes Wort sagt doch das Gleiche. Der Herr selbst lehrt im Beschluss: „Ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen“ (2. Mo 20,5). Widerspricht er sich hier nicht selbst? Es stimmt doch, jede Generation muss für die Sünden der vorigen bezahlen. Wenn eine schwangere Mutter Alkohol oder Drogen missbraucht, leidet nicht nur sie unter den Folgen, sondern auch ihr Kind. Ein Vater, der seine Kinder missbraucht, leidet selbst im Gewissen unter den Folgen seines Handelns, aber es leiden erst recht die Kinder. Dank der Coronakrise hat unser Land sich noch heftiger verschuldet mit mehr als 500 Milliarden Rand – wer wird diese Schuld bezahlen? Sind es nicht die Kinder, die nachkommende Generation? Oft genug funktioniert es in dieser Welt tatsächlich so: Eine Generation erntet die Folgen der vorherigen oder wird für die Sünden der vorhergehenden bestraft.
Zu einem Volk, das nun tatsächlich bestraft wird, spricht der Prophet Hesekiel. Zu einem Volk, das vor der Auslöschung steht, einem Volk, das überfallen und ausgeraubt wird, dessen Großteil verhaftet und verbannt wird. Hier schließt sich der Kreis, Taten führen zu Folgen. Zu diesem verbrannten und verbannten Volk schickt Gott Hesekiel. Die Grundlage für vieles von dem, was Hesekiel ihnen sagt, hängt genau von diesem Prinzip ab, dass die Strafe der Verbannung zurückzuführen ist auf die anhaltende Rebellion, den Götzendienst und die Untreue gegenüber Gott früherer Generationen von Israeliten. Und nun muss diese Generation dafür bezahlen. Die Verbannung kommt als Folge des angehäuften Ungehorsams früherer Generationen. Stell dir vor, du wärst ein frommer, gottesfürchtiger, anständiger Bürger in Juda gewesen um diese Zeit. Wärst du vor der Verschleppung verschont geblieben? Wahrscheinlich – nein! Auf gut Deutsch sagt man: „Mitgefangen; mitgehangen.“
Erstaunlich, wie beliebt dieses 2.500 Jahre alte Sprichwort heute noch ist. Zumindest dem Sinn nach. Seit Sigmund Freud und seiner Psychoanalyse wird dem Menschen gesagt: „Du bist nicht sündig – du bist einfach nur krank.“ Freud hat unsere Gesellschaft davon überzeugt, dass wir tun, was wir tun, weil wir sind, wie wir sind, und wir sind, wie wir sind, weil wir unglückliche Entwicklungen in unserer Kindheit durchmachten. Wir sind nicht schuld. Und die Genetik hat dieses Denken vorangetrieben; es ist nicht nur meine Erziehung, die mich so gemacht hat, wie ich bin, also meine Eltern, sondern auch meine Natur. „Born this way“, singt Lady Gaga. Es liegt in meinen Genen! Genetiker durchsuchen die Genen nach genetischen Vorbedingungen und Gründen für alles und jenes, von homosexuellen Neigungen über Drogenmissbrauch über das Übergewicht bis hin zu allem möglichen psychotischem, kriminellem Verhalten. Es liegt in meinen Genen, ich habe eine natürliche Neigung, ich wurde so geboren. Es liegt in meiner Erziehung, ich habe gelitten, ich wurde zu dem verdreht, was ich bin. Und das heißt: Ich bin nicht schuldig an dem, was ich tue. Du kannst mich nicht beschuldigen, nein, du solltest Mitgefühl für mich empfinden. Ich spiele die Opferkarte aus. Ich bin Opfer meiner Umstände! Es liegt außerhalb meiner Kontrolle! Wenn hier jemand Verantwortung trägt, dann die Umwelt, meine Erzieher, meine Genen.
Und wenn Menschen dann mit Gottes Gesetz konfrontiert werden, das Sünde aufzeigt, dann heißt es: „Ich habe es nicht getan, niemand hat mich dabei gesehen, mir kann keiner was beweisen!“ Wenn Gottes Gesetz dich konfrontiert, antwortest du nicht oft ähnlich? Gottes Gesetz zeigt dir deine Sünde, und du sagst: „Au Mann! Ich werde hier für etwas verurteilt, das ich nicht getan habe! Und wenn ich es getan habe – ich konnte eben nicht anders. Ich bin ein Opfer meiner Umstände, so bin ich nun einmal, das ist meine Persönlichkeit.“ Oder: „Ich bin ein Opfer dessen, was andere Menschen mir angetan haben.“ So schimpft auch Israel. So will sich auch Israel entschuldigen. Darum empfinden die Israeliten Gottes Strafe als ungerecht. Auch wir machen das ähnlich, wir weisen mit dem Zeigefinger auf andere. Sünder suchen die Schuld gern bei anderen. Aber seht doch, wo diese Argumentationskette endet: das Spiel mit den Schuldzuweisungen legt die Schuld letztlich immer Gott zu Füßen. Ist er denn nicht allmächtig und allwissend? Dann ist doch er schuld an allem! „Ja, Herr, warum hast du mich so gemacht und mich in diese Lage gebracht? Warum hast du meine Genetik so geschaffen? Warum hast du mir diesen Onkel oder diesen Vater oder diese Mutter gegeben? Und jetzt gibst du mir die Schuld und machst mich für etwas verantwortlich, das du doch verursacht hast…“ Das klingt bekannt… Der Mann sagt: Die Frau, die du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum, und ich aß. … Die Frau sagt: Die Schlange betrog mich, so dass ich aß. (1Mo 3,12f) Und hinter allem und über allem schwebt der Vorwurf: Und du, Gott, du hast doch die Schlange gemacht… du bist Schuld.
Ihr Lieben, wir sehen es im Leben immer wieder: Es ist schon was dran an dem Sprichwort: »Die Väter haben saure Trauben gegessen, aber den Kindern sind die Zähne davon stumpf geworden«. Das sagt auch der Herr im Beschluss der 10 Gebote: Taten haben Folgen, und wer Gottes Gebote und Gesetze übertritt und missachtet, der leidet leider nicht nur selbst darunter, sondern oft genug seine Nächsten und Liebsten auch. Papa nimmt es mit dem Gesetz bei der Arbeit nicht ernst, lässt mal was mitgehen oder schummelt mit den Finanzen, er verliert seine Arbeit – und dann muss die Familie wegziehen, die Frau ihre vertraute Umgebung verlassen, die Kinder die Schule… Alle tragen sie die Schande. Eine Generation sündigt, die nächste leidet, es vererbt sich Fluch und Strafe. Da ist etwas Wahres dran. Aber hier geht es darum, dass das nicht die einzige Wahrheit ist. Oder unbedingt die tragende Wahrheit. Im Text sagt Gott ausdrücklich, dass Menschen in seinen Augen Individuen sind und er sie als solche behandelt. Jeder Mensch ist ihm wichtig, jeder Mensch ist ihm ein Anliegen. Alle Menschen gehören mir, sagt er. Bon Jovi sang früher: „It’s my life“ – Gott der Herr sagt: „Nein, it’s my life, das Leben gehört mir, alles Leben und alle Lebewesen. Dein Leben gehört mir, und deshalb bist du mir gegenüber als Individuum verantwortlich. Jeder Mensch, jede einzelne Person, die sündigt, soll sterben.“ Die Gleichung ist ganz einfach: Gott ist Leben; weil die Sünde uns von Gott trennt, trennt sie uns vom Leben, und die Folge ist der Tod.
Und wieder protestieren die Menschen. Sie sagen: Das ist nicht fair. Gott ist ungerecht und unberechenbar. Aber jetzt dreht Gott die Anklage um. Ihr Menschen, ihr seid unberechenbar und lehnt mein Wort ab. Ihr lehnt mich ab, nicht ich euch! Hier handelt Gott konsequent und gerecht: Darum will ich euch richten, ihr vom Hause Israel, einen jeden nach seinem Weg, spricht Gott der HERR. Kehrt um und kehrt euch ab von allen euren Übertretungen, damit ihr nicht durch sie in Schuld fallt. Werft von euch alle eure Übertretungen, die ihr begangen habt, und macht euch ein neues Herz und einen neuen Geist. Denn warum wollt ihr sterben, ihr vom Haus Israel? Denn ich habe kein Gefallen am Tod des Sterbenden, spricht Gott der HERR. Darum bekehrt euch, so werdet ihr leben. Gott ruft deswegen zur Buße auf, weil er keine Freude am Tod von Menschen hat. Nicht am zeitlichen Tod, nicht am ewigen Tod. Gott ist kein Masochist. Er hat nicht Freude an Schmerz und Pein und Leiden und Tod. Ganz im Gegenteil: Er freut sich ganz enorm, wenn Sünder umkehren und leben. Deshalb feiern auch seine Engel im Himmel Freudenfeste über jeden Sünder, der Buße tut. Der erste Schritt der Buße ist die Erkenntnis, dass Gottes Gesetz deine Sünde verurteilt, und dass dieses Urteil gerecht ist. Du kannst Gott nicht dafür die Schuld geben, auch nicht deine Umstände oder jemand anderem. Du brauchst einen Freispruch; aber dazu brauchst du erstmal ein neues Herz und einen neuen Geist. Und genau da knallt der Wagen an die Wand. Wie soll ich das denn, mir selbst ein neues Herz und einen neuen Geist machen? Ich kann es nicht. Es ist doch unser Tun umsonst, auch in dem besten Leben…
Und was nun? Wirklich erstaunlich ist, dass Gott auch mit dem Schuldigen Mitleid hat. Er sagt zu seinen abgefallen Menschen: Ihr wollt mir die Schuld geben, sie mir zu Füßen legen. Gut. Ich lasse sie mir die Füße durchbohren. Und die Hände. Und die Seite. [32b] Das Kreuz ist der endgültige, letztgültige Ausdruck Gottes Liebe zu dir. Das ist der große und entscheidende Punkt, an dem sich die Bibel von Karma und den Selbsthilfe-Gurus der Welt unterscheidet: Taten haben Folgen, aber Jesus Christus trägt die Folgen deiner Taten und der deiner Eltern und Kinder. Die Folgen deiner Taten trägt er selbst, die Forderung nach Gerechtigkeit und Fairness erfüllt er selbst. Das Sprichwort »Die Väter haben saure Trauben gegessen, aber den Kindern sind die Zähne davon stumpf geworden« brennt sich in Christus aus. Generationenflüche haben in seinen Wunden ein Ende. Wenn er hier neu zur Buße einlädt, dann ist das eine Einladung zum Leben; wenn er auffordert: Kehrt um und kehrt euch ab von allen euren Übertretungen, dann ist das eine Einladung, alle unsere Übertretungen in seine tiefen Wunden zu versenken und durch seine Vergebung davon frei zu werden; wenn er ermahnt: macht euch ein neues Herz und einen neuen Geist, dann soll uns das lehren, das wir das brauchen, aber selbst nicht machen können – und so treibt er uns zu seinem herrlichen Angebot und Verheißung in Hes 36: „Ich will reines Wasser über euch sprengen, dass ihr rein werdet; von aller Unreinheit und von all euren Götzen will ich euch reinigen. Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben. Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte handeln und danach tun.“ In Christus tut er dir, was nötig ist, damit du in Ewigkeit die Folgen trägst. Herrlich! Sein Wort drängt dich, dass du mit David die Vergebung suchst und singst: „Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen gewissen Geist“ (Ps 51,10) In Taufe und Abendmahl tut er das. In Christus wird die Generationensünde und die eigene Sünde ein- für allemal bezahlt und beseitigt. Du darfst die Folge seiner Taten ernten: Dass Gott an dir Gefallen hat, und nicht nur an dir: denen, die ihn lieben und seine Gebote halten, tut er wohl in tausend Glied. Diese Wahrheit trägt. Amen.
Soli Deo Gloria
Pastor Dr. Karl Böhmer
3. SONNTAG NACH TRINITATIS (Das Wort der Versöhnung)
Wochenspruch
Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen,
was verloren ist. Lukas 19, 10
Epistel
Ich danke unserm Herrn Christus Jesus, der mich stark gemacht und für treu erachtet hat und in das Amt eingesetzt, mich, der ich früher ein Lästerer und ein Verfolger und ein Frevler war; aber mir ist Barmherzigkeit widerfahren, denn ich habe es unwissend getan, im Unglauben. Es ist aber desto reicher geworden die Gnade unseres Herrn samt dem Glauben und der Liebe, die in Christus Jesus ist. Das ist gewisslich wahr und ein Wort, des Glaubens wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, die Sünder selig zu machen, unter denen ich der erste bin. Aber darum ist mir Barmherzigkeit widerfahren, dass Christus Jesus an mir als erstem alle Geduld erweise, zum Vorbild denen, die an ihn glauben sollten zum ewigen Leben. Aber Gott, dem ewigen König, dem Unvergänglichen und Unsichtbaren, der allein Gott ist, sei Ehre und Preis in Ewigkeit! Amen.
1. Timotheus 1, 12 – 17
Hauptlied
Allein zu dir, Herr Jesus Christ 273
Jesus nimmt die Sünder an 290
Evangelium
Es nahten sich Jesus allerlei Zöllner und Sünder, um ihn zu hören. Und die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und isst mit ihnen. Er sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach: Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, wenn er eins von ihnen verliert, nicht die neunundneunzig in der Wüste lässt und geht dem verlorenen nach, bis er’s findet? Und wenn er’s gefunden hat, so legt er sich’s auf die Schultern voller Freude. Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. Ich sage euch: So wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen. Oder welche Frau, die zehn Silbergroschen hat und einen davon verliert, zündet nicht ein Licht an und kehrt das Haus und sucht mit Fleiß, bis sie ihn findet? Und wenn sie ihn gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: Freut euch mit mir; denn ich habe meinen Silbergroschen gefunden, den ich verloren hatte. So, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.
Lukas 15, 1 – 10