01. Sonntag nach Epiphanias 2021 (Der Gottessohn)

Wochenspruch

Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.
Römer 8, 14

Introitus – Nr. 12 (Jesaja 6; Offenbarung 4; Psalm 100, 1 – 2)

Epistel

Ich ermahne euch durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure
Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott
wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. Und stellt
euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch
Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes
Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter
euch, dass niemand mehr von sich halte, als sich’s gebührt zu
halten, sondern dass er maßvoll von sich halte, ein jeder, wie Gott
das Maß des Glaubens ausgeteilt hat. Denn wie wir an einem Leib
viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe
haben, so sind wir viele ein Leib in Christus, aber untereinander
ist einer des andern Glied, und haben verschiedene Gaben nach
der Gnade, die uns gegeben ist. Ist jemand prophetische Rede
gegeben, so übe er sie dem Glauben gemäß. Ist jemand ein Amt
gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er. Ist
jemand Ermahnung gegeben, so ermahne er. Gibt jemand, so gebe
er mit lauterem Sinn. Steht jemand der Gemeinde vor, so sei er
sorgfältig. Übt jemand Barmherzigkeit, so tue er’s gern.
Römer 12, 1

Evangelium

Jesus kam aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, dass er sich von
ihm taufen ließe. Aber Johannes wehrte ihm und sprach: Ich
bedarf dessen, dass ich von dir getauft werde, und du kommst zu
mir? Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Lass es jetzt
geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen.
Da ließ er’s geschehen. Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald
herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel
auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und
über sich kommen. Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab
sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.
Matthäus 3, 13 – 17