09. Sonntag nach Trinitatis (Der kluge Haushalter) – 2020
Gnade sei mit uns und Friede von Gott, dem Vater, und unsrem Herrn Jesus Christus. Amen.
Text: Jeremia 1, 4 – 10
Und des Herrn Wort geschah zu mir: 5Ich kannte dich, ehe ich dich im Mutterleibe bereitete, und sonderte dich aus, ehe du von der Mutter geboren wurdest, und bestellte dich zum Propheten für die Völker.
6Ich aber sprach: Ach, Herr HERR, ich tauge nicht zu predigen; denn ich bin zu jung.
7Der HERR sprach aber zu mir: Sage nicht: „Ich bin zu jung“, sondern du sollst gehen, wohin ich dich sende, und predigen alles, was ich dir gebiete. 8Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin bei dir und will dich erretten, spricht der HERR.
9Und der HERR streckte seine Hand aus und rührte meinen Mund an und sprach zu mir: Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund. 10Siehe, ich setze dich heute über Völker und Königreiche, dass du ausreißen und einreißen, zerstören und verderben sollst und bauen und pflanzen.
Lasst uns beten: Herr Gott, lieber himmlischer Vater, wir danken dir, dass Du deine Boten kennst, dass du es bist, der sie sendest und das du ihnen deine Worte in den Mund legst! Hab Dank, dass du ihnen auch deinen Schutz und Beistand zugesagt hast! Wir bitten dich, mache auch uns alle, durch die Kraft deines Heiligen Geistes zu treuen Haushaltern deiner Gnadengaben! Komm, lieber Herr und segne jetzt unser Reden und unser Hören. Amen.
Im Namen Jesu, liebe Gemeinde
Ist euch eben, beim Hören dieses Textes, vielleicht etwas aufgefallen? Wahrscheinlich nicht! Tatsache ist, dass die neue Ordnung der Predigttexte, durch die Verschiebung von unsrem Text aus der 4. in die 2. Reihe, über die wir in diesem Jahr zu predigen haben, dazu beigetragen hat, dass es nun schon das 3. Mal in diesen 9 Wochen nach Trinitatis ist, das da, durch verschiedene Aussagen, mehr oder weniger direkt von dem Predigtamt geredet wird. Zur Erinnerung wiederhole ich: Gleich am 1. Sonntag nach Trinitatis, unter dem Thema „Apostel und Propheten“ sagt Jesus im Wochenspruch, bei Lukas im 10. Kapitel, zu seinen Jüngern: Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich! Und im Evangelium des Sonntags, ebenfalls bei Lukas, aber im 16. Kapitel, sagt Jesus zum Schluss der Geschichte vom reichen Mann und dem armen Lazarus, auch wieder: Sie haben Mose und die Propheten, die sollen sie hören! Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn jemand von den Toten auferstünde! Die Schlussfolgerung von diesen Aussagen Jesu ist, dass, wenn es das Wort Gottes irgendwo zu hören gibt, da auch jemand sein muss, der diese Worte Gottes verkündigt und predigt!
Dann, am 5. Sonntag nach Trinitatis hatten wir unter dem Thema, „Nachfolge Jesu“, in der Epistel aus dem 1. Brief an die Korinther, Kapitel 1, die bekannten Worte gehört: Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist es eine Gotteskraft. Die Juden fordern Zeichen und die Griechen fragen nach Weisheit, wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit; denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit! Und das Evangelium an dem Tag, aus dem 5. Kapitel des Lukasevangeliums, endet mit dem Bericht der Berufung des Fischers, Simon, den wir als den Apostel Petrus kennen, und zwei seiner Gefährten, in die Nachfolge Jesu, mit den Worten: „von nun an wirst du Menschen fangen!“ Und heute, unter dem Thema „Der kluge Haushalter“ haben wir in dem Predigttext eben, den Bericht von der Berufung, und der Beauftragung, man könnte auch sagen, der Ordination des Propheten Jeremia, durch Gott selber, gehört.
Liebe Gemeinde, über dieses schöne Zusammentreffen, und besonders darüber, was der heutige Sonntag uns dazu sagen will, wollen wir uns jetzt einige Gedanken machen. Der Knotenpunkt in diesen Übereinkünften der genannten Sonntage, liegt nämlich in dem heutigen Tagesthema verschlüsselt. Dort geht es, an Hand von der heutigen Evangeliumslesung, um den klugen Haushalter. Bei diesem Thema denken wir wahrscheinlich alle erst einmal daran, dass es sich dabei, wie in dem Evangelium, wort-wörtlich um die treue und ehrliche Verwaltung der irdischen Güter eines anderen Menschen, handelt. Es geht also scheinbar darum, wie ein treuer „Manager“ in der wirtschaftlichen Welt, seine Arbeit zu tun hat! Und, wenn diese Person dann dabei auch noch klug ist, bedeutet das, dass sie erkennt, dass solche treue und ehrliche Arbeit in Gottes Augen, auch zum eigenen Besten dient! So sagt es uns ja auch die Evangeliumslesung gleich zweimal, nämlich: Da sprach sein Herr zu ihm: Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!
Ihr Lieben, die heutige Evangeliumslesung ist ja aber nur ein Gleichnis, das Jesus aus dem alltäglichen Leben herausgeholt hat, um den Leuten damals ihr, und uns heute, unser Wirken beim Bau des Reiches Gottes zu erklären. Deshalb soll man dann dieses Thema, von der treuen Haushalterschaft im irdischen Sinn, auch einmal mit den sogenannten Geheimnissen Gottes, die wir in der Kirche zu verwalten haben, in Verbindung bringen. Und damit sind wir bei den Pastoren, dem Predigen und der Kirche als solches, angekommen. Im 1. Brief an die Korinther lesen wir dazu im 4. Kapitel, im 1. und 2. Vers: Dafür halte uns jedermann: für Diener Christi und Haushalter über Gottes Geheimnisse. Nun fordert man nicht mehr von den Haushaltern, als dass sie für treu erfunden werden! Und im 1. Petrusbrief, ebenfalls im 4. Kapitel, in den Versen 10 und 11 heißt es: Dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes, wenn jemand predigt, dass er’s rede als Gottes Wort!
Ihr Lieben, es stimmt natürlich, dass es auch mehrere Unterschiede zwischen den Propheten und Aposteln von damals, und den heutigen Pastoren gibt. Darüber werden wir gleich noch mehr hören. Aber, dass sie, und wir alle, treue und kluge Verwalter und Haushalter der Geheimnisse Gottes sein sollen, steht oben drüber, so zu sagen als Überschrift, auf der Ordinationsurkunde eines jeden von uns! Zu Jeremia sagte der Allmächtige Gott persönlich, nachdem er dessen Entschuldigung abgelehnt hatte: du sollst gehen, wohin ich dich sende, und predigen alles, was ich dir gebiete. 8Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin bei dir und will dich erretten! Und zu seinen Jüngern sagte unser Heiland, Jesus Christus bei seiner Himmelfahrt, ebenfalls persönlich: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
Und, auf den Ordinationsurkunden unsrer Synode steht zu der Ausführung unsres Auftrags in heutiger Zeit, Folgendes: Ich zitiere, „Der Ordinierte hat (bei seiner Ordination) vor dem dreieinigen Gott und der Gemeinde gelobt, dass er das Predigtamt aufgrund der Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, gemäß den Bekenntnisschriften der Evangelisch-Lutherischen Kirche, dem Apostolischen, dem Nicänischen und dem Athanasianischen Bekenntnis; sowie der unveränderten Augsburgischen Konfession samt deren Apologie, dem Großen und Kleinen Katechismus Dr. Martin Luthers, den Schmalkaldischen Artikeln und der Konkordienformel ausrichten will, nach dem Vermögen, das Gott darreicht durch Jesus Christus, unserm Herrn!“
Liebe Gemeinde, das was die Kirchen und ihre Prediger, zu allen Zeiten, und deshalb auch besonders heute noch, zu verwalten haben, kommt also von Gott, und gehört auch immer noch, nur ihm allein! Die Propheten haben diese Botschaften von Gott, so zu sagen, aus erster Hand und direkt, bekommen! Sie mussten besonders das Volk Israel in ihrer Zeit immer wieder zu Gott und zu seinem Bund zurückrufen! Und, wegen dem ständig sich wiederholenden Abfall, mussten sie dann auch im Namen Gottes dem Volk oft harte Strafen ansagen! Aber, sie durften auch bauen und pflanzen, z.B. durch die Prophezeiungen von dem kommenden Messias und dem Heil, das er der Welt bringen würde.
Und das, was die Apostel der Welt zu verkündigen hatten, war eine Ausweitung der Botschaft der Propheten, sozusagen eine Weiterführung der ursprünglichen Botschaft von Gott. Es handelt sich jetzt um den Neuen Bund, nämlich um das Evangelium von dem Heil aller Menschen, in Christus. Das haben die Apostel von ihrem Herrn und Lehrmeister, Jesus Christus, dem Ursprung dieses Heils, persönlich gehört. Deshalb standen sie, und stehen auch wir, unter den Versen der Einleitung zum Brief an die Hebräer, nämlich: Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, 2hat er in den letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn.
Und das, was wir in heutiger Zeit zu predigen und zu verkündigen haben, darf deshalb auch immer nur eine direkte, unverfälschte Ableitung der Botschaft, wie sie die Propheten, Apostel und die Evangelisten für uns, unter Eingebung des Heiligen Geistes, aufgeschrieben haben, sein! Diese Botschaft sollen und müssen wir, ohne irgendwelche Weglassung oder Zufügung, genauso, wie sie in der Bibel steht, in der Kraft des Heiligen Geistes, den Hörern und Hörerinnen von heute, in aller Welt sagen!
Ihr Lieben, die Verkündigung der Botschaften Gottes war aber seit je her schon, wie wir es aus der Geschichte wissen, mit viel Leid und Gewalt gegen die Prediger und diejenigen, die daran glauben, verbunden. Das kam daher, das viele von denen, an die sie gerichtet war, diese Botschaft immer wieder abgelehnt haben, und es auch noch tun. Deshalb hatte Gott zu Jeremia bei seiner Berufung schon gesagt: 8Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin bei dir und will dich erretten. Und auch in dem Sendungsbefehl an seine Jünger sagt Jesus nicht umsonst: Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. Jeremia und manche einer der anderen Propheten, wie auch die meisten der Apostel haben es in ihrem Dienst nicht leicht gehabt! Und manch einer von ihnen musste sogar mit dem eigenen Leben dafür bezahlen. Und allen anderen voran wurde sogar Jesus Christus, Gottes Eingeborener Sohn selber, wegen der Ablehnung seiner Botschaft, von seinen Volksgenossen grausam am Kreuz hingerichtet!
Liebe Gemeinde, auch heute noch leiden viele Christen in großen Teilen der Welt unter Ablehnung, Verfolgung und Gewalt, wegen ihres Glaubens an diese Botschaft von unsrem Heil in Christus. Aber, das stärkt und festigt bei ihnen sehr oft, den Glauben! Wir, hier in Südafrika, und in der sogenannten westlichen Welt, sind bis jetzt noch frei von solchem Leid. Das kann aber leider den Glauben unter uns schwächen! Man neigt dann nämlich sehr leicht dazu, von der Wahrheit des vollständigen Wortes Gottes, abzuweichen! Man nimmt es heutzutage z.B. schon in großen Teilen der sogenannten Christenheit mit der Sünde und der Rechtfertigung längst nicht mehr ernst! Die Taufe, die Beichte, das Heilige Abendmahl und die 10 Gebote, haben bei vielen schon längst ihre Bedeutung und ihren Zweck verloren. Deshalb wurden diese wichtigen Teile der kirchlichen Praxis dann auch schon weitgehend abgeschafft, oder in den Hintergrund geschoben! Fügt man dann noch dazu die Leichtfertigkeit mit der man, besonders in der westlichen Welt in diesen Tagen die festen Anordnungen und Gebote Gottes für ein geregeltes Leben, die früher sogar noch in den Landesgesetzen festgeschrieben waren, abgeschafft und beseitigt hat, kann man es als Christ wirklich mit der Angst bekommen!
Ihr Lieben, zum Schluss dürfen wir deshalb Folgendes nie aus dem Gedächtnis verlieren! Auch wir sollen, zusammen mit, und unter der Anleitung unsrer Pastoren, in der Kraft des Heiligen Geistes, Gottes treuen Haushalter, und glaubwürdigen Boten in dieser Welt sein und bleiben! Und heute noch gilt auch uns das Versprechen Gottes und unsres Heilands, dass ER bei uns ist, und bleiben wird! So sollen wir Christen, bis an das Ende, unter seinem Schutz, mutig die Botschaft von dem Heil in Christus, in aller Treue verwalten, und der Wahrheit der Heiligen Schrift gemäß, predigen und weitersagen! So wird die Kirche Jesu Christi auch bis an das Ende der Welt durch die Christenheit gebaut werden, weil der Glaube immer noch durch uns in den Herzen vieler Menschen gepflanzt werden soll! Dazu helfe uns unser dreieiniger Gott! Amen.
Wir beten: Herr Jesus hilf, dein Kirch erhalt, / wir sind arg, sicher, träg und kalt; / gib Glück und Heil zu deinem Wort, / schaff, dass es schall an manchem Ort! (Luth. Gesangbuch 250,3)
Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsre Herzen und Sinne in Christus Jesus, zum ewigen Leben. Amen.
09. Sonntag nach Trinitatis (Der kluge Haushalter)
Wochenspruch
Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man um so mehr fordern.
Lukas 12, 48
Introitus – Nr. 50 (Psalm 143, 1 – 2a; Psalm 40, 9)
Epistel
Was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet. Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwenglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, damit ich Christus gewinne und in ihm gefunden werde, dass ich nicht habe meine Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt, sondern die durch den Glauben an Christus kommt, nämlich die Gerechtigkeit, die von Gott dem Glauben zugerechnet wird. Ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden und so seinem Tode gleichgestaltet werden, damit ich gelange zur Auferstehung von den Toten. Nicht, dass ich’s schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich’s wohl ergreifen könnte, weil ich von Christus Jesus ergriffen bin. Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht so ein, dass ich’s ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.
Philipper 3, 7 – 14
Hauptlied
Ich weiß, mein Gott, dass all mein Tun 456
Evangelium
Jesus sprach: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Menschen, der außer Landes ging: er rief seine Knechte und vertraute ihnen sein Vermögen an; dem einen gab er fünf Zentner Silber, dem andern zwei, dem dritten einen, jedem nach seiner Tüchtigkeit, und zog fort. Sogleich ging der hin, der fünf Zentner empfangen hatte, und handelte mit ihnen und gewann weitere fünf dazu. Ebenso gewann der, der zwei Zentner empfangen hatte, zwei weitere dazu. Der aber einen empfangen hatte, ging hin, grub ein Loch in die Erde und verbarg das Geld seines Herrn. Nach langer Zeit kam der Herr dieser Knechte und forderte Rechenschaft von ihnen. Da trat herzu, der fünf Zentner empfangen hatte, und legte weitere fünf Zentner dazu und sprach: Herr, du hast mir fünf Zentner anvertraut; siehe da, ich habe damit weitere fünf Zentner gewonnen. Da sprach sein Herr zu ihm: Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude! Da trat auch herzu, der zwei Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, du hast mir zwei Zentner anvertraut; siehe da, ich habe damit zwei weitere gewonnen. Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude! Da trat auch herzu, der einen Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, ich wusste, dass du ein harter Mann bist: du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst ein, wo du nicht ausgestreut hast; und ich fürchtete mich, ging hin und verbarg deinen Zentner in der Erde. Siehe, da hast du das Deine. Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Du böser und fauler Knecht! Wusstest du, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und einsammle, wo ich nicht ausgestreut habe? Dann hättest du mein Geld zu den Wechslern bringen sollen, und wenn ich gekommen wäre, hätte ich das Meine wieder bekommen mit Zinsen. Darum nehmt ihm den Zentner ab und gebt ihn dem, der zehn Zentner hat. Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden. Und den unnützen Knecht werft in die Finsternis hinaus; da wird sein Heulen und Zähneklappern.
Matthäus 25, 14 – 30
liturgische Farbe: grün
Festzeit: Trinitatiszeit
Wochenspruch: Lk 12,48
Wochenpsalm: Ps 40
Eingangspsalm: Ps 19, Ps 36, Ps 67, Ps 84, Ps 113
Epistel: Phil 3,7-11 (12-14)
Evangelium: Mt 25,14-30
Predigttext: Mt 7,24-27
Wochenlied: 497
Erklärung zu den Perikopen:
Die biblischen Predigttexte sind aufgeteilt in die Perikopenreihen I bis VI. Jede Reihe gilt – beginnend mit dem 1. Advent – fortlaufend für ein ganzes Kirchenjahr (aktuelle Reihe = III). Die einzelnen Reihen haben verschiedene Schwerpunkte (Evangelien, Briefe usw.).
I(Evangelium): Mt 25,14-30
II: Phil 3,7-11 (12-14)
III: Mt 7,24-27
IV: Jer 1,4-10
V: Mt 13,44-46
VI: 1. Petr 4,7-11