Rogate (Die betende Kirche) – 2020

Predigt zu Rogate (Die betende Kirche) – Christusgemeinde Kirchdorf 17. Mai 2020 – Mt 6,5-13 I.i.

5 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, damit sie von den Leuten gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt. 6 Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir’s vergelten.

7 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen. 8 Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet. 9 Darum sollt ihr so beten:
Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. 10 Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. 11 Unser tägliches Brot gib uns heute. 12 Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. 13 Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Digital Gottesdienste feiern – das ist für die meisten von uns etwas Neues. Noch vor drei Monaten haben wir nicht gedacht, dass wir nicht mal zu Ostern in der Kirche sein dürften, Gottesdienste zu Hause über das Internet feiern würden. Und doch ist es so gekommen. Nun dürfen wir uns freuen und dankbar sein, dass wir die Infrastruktur haben, dass wir auf digitale Weise trotz der Ausgangssperre immer noch Gottesdienste feiern, Gottes Wort hören können. Aber auch bei der Digitalität ist Vorsicht geboten. Wie weit ist zu weit? Wie digital ist zu digital? Um mal ein Beispiel zu nennen: Schon Ende 2018 wurde in der Hamburger Hauptkirche St. Nikolai zum ersten Mal ein digitaler Gottesdienst gefeiert. Damals waren einige Gemeindeglieder in die Kirche gekommen, weitere 400 Menschen nahmen von zu Hause aus per Smartphone oder Tablett teil. Bei diesem Experiment war so einiges anders als sonst. Da gab es z.B. keine Predigt, sondern statt Predigt wurden digitale Nachrichten der Anwesenden und der Netzgemeinde miteinander diskutiert. Und zum Abschluss des Gottesdienstes wurde der Segen nicht von einem Pastor gespendet, sondern von einem umgebauten ATM, einem Bankautomaten. Aus einem Bankautomaten hatte man den Roboter „BlessU-2“ gebaut. Und am Ende des digitalen Gottesdienstes erhob nun dieser Segensroboter aufleuchtende „Hände“ und sprach einen „Segen“.
Ist es noch ein Segen, wenn ein Roboter ihn spricht? Am heutigen Sonntag Rogate geht es uns um das Gebet. Und da stellt sich doch gleich die Frage, wenn ein Roboter einen digitalen Segen spenden kann, warum können wir nicht Roboter bauen, die uns das Beten abnehmen? Wir könnten auf das gleiche Muster setzen, unsere leere Kirche mit Gebetsrobotern füllen und ihnen digitale Gebete einprogrammieren, die sie Tag und Nacht sprechen. Ihr Lieben, irgendwann wird deutlich, dass dieser ganze Ansatz doch absurd ist, lächerlich, so lässt der Heilige, Gott der Herr, nicht mit sich umgehen. In unserem Predigttext gibt der Herr Jesus uns einen handfesten Beleg dafür: Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen. Mit den „Heiden“ meint der Herr die, nicht an den einen Gott glauben, der Himmel und Erde gemacht hat. Das sind Leute, die an alle möglichen Gottheiten und übernatürliche Mächte wie das Schicksal oder das Glück oder Karma glauben, die meinen, sie müssen nur immer mal wieder die richtigen Worte sprechen oder den richtigen Zauberspruch, und die Götter sind zufrieden und man hat seine Schuldigkeit getan; und alles wird gut. Nein, sagt der Herr Jesus, so nicht! Ihr sollt nicht sein wie sie. Ihr sollt es ihnen nicht nachmachen. Plappern, nennt Jesus das. Das ist, was so ein Gebetroboter ja auch machen würde, nichts als plappern. Plappern heißt, quasseln, schwätzen, gedankenlos mit den Lippenlappen aufeinanderklappen. Das verbietet er uns, und wenn wir beim Beten nicht plappern sollen, dann dürfen wir das Plappern auch nicht irgend Robotern oder anderen digitalen Dingen einprogrammieren. Gott der Herr hört nicht auf mechanisches Geplapper, weder bei Robotern noch bei seinen Kindern. Nun, das mag uns Christen selbstverständlich sein – aber wie oft erwischen wir uns nicht selbst dabei, dass wir genau das tun, dass wir das Vaterunser gedankenlos dahinplappern, oder die anderen Gebete der Liturgie, oder selbst unsere Gebete im Kämmerlein zu Hause. So nicht, sagt der Herr Jesus, wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern.

Aber faszinierend ist doch, was der Herr Jesus dann sagt. Ihr sollt nicht plappern – sondern, wenn ihr betet, sollt ihr so beten: Und dann lehrt er das Vaterunser. Das heißt, unser Herr lehrt das Vaterunser geradezu als Gegensatz zu dem Plappern. Damit verbietet sich doch jegliche Vorstellung, dass wir das Vaterunser plappern dürfen. Nein. Im Vaterunser beten wir nichts anders als Gottes Wort selbst. Da beten wir, was er uns lehrt, wir nehmen seine Worte in den Mund. Aber auch da geht es nicht darum, diese heiligen Worte vor sich her zu schnattern, sondern mit Andacht und im Glauben zu beten. Wir als Kirche brauchen aber auch nicht zu meinen, frei zu beten statt vorformulierte Gebete wie das Vaterunser zu sprechen sei irgendwie heiliger oder gottgefälliger. Nein, seit Jahrtausenden ist das Vaterunser das Gebet der Kirche, und das aus gutem Grund. Das Vaterunser ist das von Gott dem Herrn selbst gelehrte Gebet und Gebetsmodell der Kirche. Christen beten mit gutem Gewissen das Vaterunser, weil der Herr Jesus selbst uns lehrt, so zu beten.

Es kommt beim Beten nicht darauf an, viel zu sagen. Das Beten ist keine Leistung, als wenn wir Gott den Herrn beeindrucken müssten, uns zu geben, was wir wollen. Das sehen wir an dem Wettkampf zwischen Elia und den Baalspropheten auf dem Berg Karmel – sie beteten und schrien von morgens bis abends, bis sie heiser waren, und doch kam nichts, fügten sich selbst sogar Schmerzen zu, um ihren Abgott Baal zu beeindrucken, und doch brachte es alles nichts; dagegen kommt Elia und spricht ein kurzes, inniges Gebet, und der Herr erhört es sofort. Es kommt beim Beten nicht darauf an, viel zu sagen. Das Beten ist keine Leistung des Beters. Das sehen wir auch an dem einen Beter, den Jesus im NT lobt. Da steht ein Pharisäer im Tempel und labert lang und laut, des Lobes voll über sich selbst und seine vielen Leistungen; im gleichen Gotteshaus betet ein öffentlicher Sünder fünf Worte: Gott, sei mir Sünder gnädig!, und er geht gerechtfertigt hinab in sein Haus, urteilt Jesus – der Pharisäer aber nicht.

Allerdings gibt es andere Stellen in der Bibel, in denen Jesus uns auffordert: Liegt Gott in den Ohren! Klagt ihm euer Leid! So lange, bis er euch gibt, was ihr braucht! Und Jesus selbst geht auch nächtelang beten – zum Beispiel in Gethsemane, als er Gott bittet: „Lass den Kelch an mir vorübergehen.“ Ist das nicht ein Widerspruch? Nein, ist es nicht. Es geht um die Beziehung, um das Herz. Wenn ich meine Gebete runterrattere, als wäre Gott eine seelenloser Wunschautomat und kein persönliches Gegenüber, jemand, der mich hört, dann ist das verkehrt, dann bin ich selbst zum Gebetsroboter geworden. Dann ist das einseitiges Plappern. Wenn ich ihm aber mein ganzes Leid klage, wenn ich ihn teilhaben lasse an meinem ganzen Leben, wenn ich drauf vertraue, dass er mir helfen kann – dann geht es zwischen mir und ihm. Ob dieses persönliche Gebet kurz oder lang ist, ist nicht entscheidend.

Gottes Wort lehrt also, dass es beim rechten Beten nicht um das äußerliche Aufeinanderklappen von Lippenlappen geht, und sei es noch so schön, also nicht darum, wie kunstreich oder geflügelt unsere Worte sind. Zu wem und für wen beten wir denn? Der Herr Jesus sagt, seid nicht wie Heuchler, bei denen alles auf das Äußerliche ankommt, ganz egal, wie es um das Herz steht. Zur Zeit des NT gab es feste Gebetszeiten jeden Tag, und dafür ging man in den Tempel, wenn man es konnte; wenn nicht, ging man in die Synagoge oder blieb zu Hause, oder einfach auf der Straße, und beteten dort. Damit ist ja an sich nichts verkehrt, aber die Heuchler beteten laut wie eine Vuvuzela, um andere Menschen zu beeindrucken. Gut, sagt Jesus, wenn du das tun willst, dann erreichst du ja dein Ziel – du beeindruckst Menschen. Gott aber nicht. Der lässt sich nämlich nicht von vuvuzelamäßigem, fantasievollem Gefasel beeindrucken. Wenn du also deinen Lohn nicht von Menschen, sondern von Gott willst, dann bete dort und so, dass er dich hören kann. Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir’s vergelten.

Jesus fasst zusammen: Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft – das ist ein erstaunlicher Satz. Einmal nennt Jesus Gott nicht „euren Herrscher“ oder „euren Gebieter“ oder gar „den großen Architekten des Universums“, sondern „euren Vater“. Im Gebet kommt ihr zu dem allmächtigen Herrn Himmels und der Erde, zu dem, der alles kann und überall ist, zu dem, der alle Macht in der Hand hat, aber ihr kommt wie liebe Kinder zu ihrem lieben Vater. Ein wunderbares Vorrecht, sein Kind zu sein! Ein König ist doch einem unbedeutenden Landesbürger ganz anders gegenüber eingestellt als seinem eigenen Sohn! Du kommst vor Gott nicht als Untertan oder als Sklave, sondern als sein Kind. Würde ein lieber Vater sein eigenes Kind verstoßen?

Und dann diese erstaunliche Feststellung: euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet. Er, euer Vater, weiß genau, was ihr braucht, noch bevor ihr ihn bittet. Er weiß es genau! Ja, aber da fragen wir uns gleich, wozu denn noch beten? Die Logik ergibt doch keinen Sinn! Wenn Gott weiß, was ich brauche, wozu soll ich ihn denn noch bitten? Gott der Herr ist ja allwissend, von niemandem abhängig und auf niemandes Rat angewiesen. Wie kann es denn sein, dass der Allmächtige und Allwissende sich beeinflussen lässt, sein Handeln ändern lässt oder modifiziert, nur weil Menschen es vorschlagen? Wer unbegrenzt weise ist, braucht doch nicht kleine Geschöpfe, die ihm sagen, was nötig ist; wer nur gut ist, ja die Liebe selbst, dem braucht man doch nicht zu sagen, dass er dann auch gut und lieb sein soll! Aber genau das ist das unfassbar herrliche und wunderbare daran, so handelt Gott mit uns, genauso bezieht er uns in sein Wirken. Er will uns dabeihaben, auf uns hören. Er könnte ja unsere Körper auf wunderbare Weise ohne Medizin heilen, uns Nahrung schenken ohne Farmer und Schlachter und Bäcker, uns lehren ohne Dozenten, die Heiden bekehren ohne Missionare, die Gemeinde betreuen ohne Pastor. Aber er tut das nicht. Er nimmt uns in seinen Dienst und erlaubt uns, uns an seinem großen Werk zu beteiligen. Dadurch schenkt er uns Sinn im Leben – dein Leben hat einen Sinn, weil du mit deinen Gaben dich am Werk Gottes beteiligen darfst; damit schenkt er dir Würde – „dignity“. Das ist eine große Ehre. So handelt er. Und wenn das auf dein Wirken und Tun im Alltag schon zutrifft, wieviel mehr auf dein Gebet! Da schenkt Gott dir als seinem Kind die Würde, durch ihn Dinge in dieser Welt zu bewirken, zu ändern, einen Einfluss auf Gott selbst haben zu dürfen!

Das ist wunderbar und zu herrlich, als dass wir es in Worte fassen können. Dabei ist aber zu bedenken: Unser Gebet ist keine Zauberformel. Sie ist keine Maschine, kein Rat, den ich Gott zustecke, und schon gar nicht ein Patentrezept, sondern das Gebet ist und bleibt eine Bitte, und zwar die Bitte des Kindes an den lieben Vater. Das ist alles möglich, weil wir durch die Taufe mit Christus gestorben und auferstanden sind, weil wir Blutsbrüder und -schwestern Jesu geworden sind, in Christus eingebunden, Gottes Kinder. Wir kommen im Gebet zu unserem Vater und sprechen ihm unsere Bitten aus in dem Vertrauen, dass er damit alles wohl machen wird. Wenn der Herr Jesus uns einlädt, so zu beten, er, der er selber Gottes Sohn ist, dann heißt das nichts anderes, als dass dieses Gebet Gott gefällt und dass er uns erhören wird, wenn wir denn in Jesus bleiben und sein Wort in uns. Dann ist der Gott, der Himmel und Erde in der Hand hält, mein Vater, dann weiß ich, mir steht der Thron Gottes offen, Christus ist mein Bruder. Im Gebet zu meinem Vater darf ich als sein Kind alles loslassen, was mich hier festhält – meine Sorgen, meine Nöte, meine Angst, meinen Kummer, und ich schaue auf zu dem, der wirklich helfen kann und will und wird, zu meinem lieben Vater im Himmel. Digitale Medien haben ihre Grenzen, aber Gott der Herr nicht, und darum mein Gebet auch nicht. Amen. SSOLI OLI DDEO EO GGLORIALORIA
Pastor Dr. Karl Böhmer


Rogate (Die betende Kirche)

Wochenspruch
Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. Psalm 66, 20

Introitus – Nr. 36 (Johannes 16, 24b; Psalm 95, 1 – 2)

Epistel

So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit. Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung.

1. Timotheus 2, 1 – 6a

Hauptlied
Zieh ein zu deinen Toren 221
Vater unser im Himmelreich 399

Evangelium

Jesus sprach zu seinen Jüngern: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet in meinem Namen, wird er’s euch geben. Bisher habt ihr um nichts gebeten in meinem Namen. Bittet, so werdet ihr nehmen, dass eure Freude vollkommen sei. Das habe ich euch in Bildern gesagt. Es kommt die Zeit, dass ich nicht mehr in Bildern mit euch reden werde, sondern euch frei heraus verkündigen von meinem Vater. An jenem Tage werdet ihr bitten in meinem Namen. Und ich sage euch nicht, dass ich den Vater für euch bitten will; denn er selbst, der Vater, hat euch lieb, weil ihr mich liebt und glaubt, dass ich von Gott ausgegangen bin. Ich bin vom Vater ausgegangen und in die Welt gekommen; ich verlasse die Welt wieder und gehe zum Vater. [Sprechen zu ihm seine Jünger: Siehe, nun redest du frei heraus und nicht mehr in Bildern. Nun wissen wir, dass du alle Dinge weißt und bedarfst dessen nicht, dass dich jemand fragt. Darum glauben wir, dass du von Gott ausgegangen bist. Jesus antwortete ihnen: Jetzt glaubt ihr? Siehe, es kommt die Stunde und ist schon gekommen, dass ihr zerstreut werdet, ein jeder in das Seine, und mich allein lasst. Aber ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir.] Das habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.

Johannes 16, 23b – 28 [29 – 32] 33


liturgische Farbe: weiß

Festzeit: Österliche Freudenzeit

Wochenspruch: Ps 66,20

Wochenpsalm: Ps 95

Eingangspsalm: Ps 118

Epistel: 1. Tim 2,1-6a

Evangelium: Joh 16,23b-28 (29-32) 33

Predigttext: Lk 11,5-13

Wochenlied: 133 und 344


Erklärung zu den Perikopen:

Die biblischen Predigttexte sind aufgeteilt in die Perikopenreihen I bis VI. Jede Reihe gilt – beginnend mit dem 1. Advent – fortlaufend für ein ganzes Kirchenjahr (aktuelle Reihe = III). Die einzelnen Reihen haben verschiedene Schwerpunkte (Evangelien, Briefe usw.).


I(Evangelium): Joh 16,23b-28 (29-32) 33

II: 1. Tim 2,1-6a

III: Lk 11,5-13

IV: Kol 4,2-4 (5-6)

V: Mt 6,(5-6) 7-13 (14-15)

VI: 2. Mose 32,7-14